Unser Traum war es, unsere eigene Osteria zu haben, eine Ecke der Welt, in der wir Gäste mit Einfachheit und Authentizität willkommen heißen könnten. Während wir während der Woche zu unseren Jobs als Lehrer und Vermesser zurückkehrten, träumten wir an Wochenenden davon, wie unsere ideale Osteria aussehen würde, und stellten uns eine Speisekarte mit saisonalen Gerichten und hausgemachten Rezepten vor.
Eines Tages hat uns ein Artikel von Davide Paolini mit dem Titel "Die Osteria, die es nicht gibt" weiter inspiriert. Der Traum konnte nicht länger in der Schublade bleiben, und wir begannen, die Idee zu erkunden, unsere eigene Osteria mit Liebe und Leidenschaft zu schaffen, auch wenn uns die Welt der Gastronomie fremd war.
So sind wir auf ein altes, fast verfallenes Steinhaus gestoßen, das seit fünfzig Jahren verlassen war. Trotz unseres anfänglichen Schocks haben wir die Restaurierung in Betracht gezogen und uns in den einzigartigen Charme des Ortes verliebt: der majestätische Kirchturm, die strengen Steinmauern der Kirche, die Feigenbäume, der Jujube-Baum, der sich an der Seite des Hauses festklammerte, und das quietschende Tor mit einem Vorhängeschloss. Dieses Haus war als "La Campanara" bekannt, weil seine letzte Bewohnerin einst die Glocken für den Priester läutete. So wurde "La Campanara" geboren, unsere Osteria, die früher nicht existierte.