Hügelige und weite Landschaft, die sich bis zum Horizont erstrecken, alte Dörfer und Burgen, eine Abfolge sanfter Hänge, die mit Weinreben bewirtschaftet werden und deren Reihen starre geometrische Muster zeichnen: Das sind die prächtigen Landschaften des Monferrato, nun ein UNESCO-Weltkulturerbe.
Diese wunderschönen Weinregionen des Piemonts, deren Landschaften von der gemeinsamen Wirkung von Natur und Mensch geformt wurden, sind Teil der Liste des Weltkulturerbes geworden.
Diese Landstreifen, die sich in einem lebendigen Spiel von Profilen erstrecken und sich mit den Jahreszeiten verändern, repräsentieren die außergewöhnliche Qualität der piemontesischen Landschaft und ihre tiefe und lebendige Weinkultur. Es handelt sich um Gebiete, in denen ausgezeichnete Weine von internationaler Qualität produziert werden - wie Asti Spumante, Barbera d'Asti und Malvasia -, die auf einem reichen Erbe an Wissen und Techniken beruhen, die auf einem tiefen Verständnis der hier seit Jahrhunderten angebauten Rebsorten basieren.
Das Monferrato degli Infernot, das Gebiet des Untermonferratos, in dem sich die "Infernot" befinden, alte Keller, die mehrere Meter tief direkt in einem besonderen Gestein, ähnlich Tuffstein (Pietra di Cantoni), gegraben wurden. Die ursprünglichen Besitzer und Erbauer dieser Keller hatten zwar kein umfangreiches Wissen über Bauwesen oder Geologie, dennoch gelang es ihnen, perfekte und wunderschöne Werke zu erschaffen, die besichtigt werden können.
Dies sind atemberaubende Orte, die von der UNESCO als "außergewöhnliches und lebendiges Zeugnis für die historische Tradition des Weinbaus, des Weinherstellungsprozesses, eines sozialen und ländlichen Kontextes und einer wirtschaftlichen Struktur, die auf Weinkultur basiert" beschrieben werden.
"Die Weinberge des Monferrato - wie in der offiziellen Begründung für ihre Aufnahme erklärt - sind ein außergewöhnliches Beispiel für die Wechselwirkung zwischen Mensch und seiner natürlichen Umgebung."