Thomas und Marco, erschöpft vom hektischen Leben in einer Großstadt, die scheinbar viele Möglichkeiten bot, aber ihre Energie verbrauchte, beschlossen einen ruhigen Ort zu suchen, an dem sie die Kontrolle über ihre Zeit und Arbeit haben konnten. Ihre Freunde hatten sie immer für ihre Fähigkeit gelobt, Menschen willkommen zu heißen und sie sich wohl fühlen zu lassen, und schlugen ihnen vor, diese Fähigkeit beruflich zu nutzen.
Ursprünglich hatten sie die toskanische Maremma in Betracht gezogen, in der Nähe des Argentario-Vorgebirges, der Heimatstadt von Marco, die bereits eine starke touristische Ausrichtung hatte. Letztendlich entschieden sie sich jedoch für die Abruzzen, die Heimatregion von Thomas, ein noch weitgehend unbekannter Ort, aber mit einer starken Persönlichkeit und großem Potenzial, in den sie investieren wollten, auch wenn es etwas verrückt erscheinen mochte.
Die Kindheitserinnerungen von Thomas' Urgroßmutter und ihrer Küche, zusammen mit der Erinnerung an eine frische und ruhige Landschaft, führten sie zum Familienhaus von Thomas' Großmutter, das sich direkt außerhalb des alten Dorfes Farindola befand, aber in einem halb verlassenen Zustand war.
Daraus begann ein langer Prozess des Planens, Renovierens und Dekorierens, der 2007 begann und 2012 zufriedenstellend abgeschlossen wurde, obwohl sie immer noch kleine Anpassungen und Ergänzungen vornehmen. Diese Arbeit führte zur Entstehung von Altrocanto.
Thomas und Marco sehen Altrocanto nicht einfach als ein Geschäft, sondern als eine Lebensentscheidung, mehr als eine Unterkunft. Sie betrachten es als ein gemütliches und komfortables Zuhause, in dem sie ihre Gäste herzlich willkommen heißen können.
Altrocanto bietet einen Ort für Entspannung, Natur, Kultur und lokale Gastronomie. Die 5 Zimmer, von denen jedes einzigartig ist, aber mit Parkettboden, eigenem Bad und einer Auswahl an Büchern ausgestattet ist, sind eklektisch eingerichtet und setzen auf Recycling und Wiederverwendung.
Die Verpflegung mit regionalen Produkten ist ein Schwerpunkt des Altrocanto-Erlebnisses. Es werden nur saisonale Produkte von kleinen lokalen Erzeugern verwendet, zusammen mit einheimischem Mehl, Öl und vorzugsweise biologischen Weinen.
Die Einrichtung ist auch umweltbewusst und nutzt Solarenergie und Photovoltaik, einen Biomassekessel und recycelt inerte Materialien und organische Abfälle zur Herstellung von Kompost.